Wissenschaft

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Unsere heutige Wissensgesellschaft und Wirtschaft lebt von gut ausgebildeten Menschen. Besonders die vielen Hochschulabsolventen sind für unsere Hamburger Wirtschaftsstandort von Bedeutung. Hamburg braucht aber noch mehr Studentinnen und Studenten, denn im europäischen Ausland studieren bis zu 50 Prozent eines Jahrgangs – in Hamburg nur 39 Prozent. Wir wollen einen offenen Zugang zum Studium und wollen die Zahl der Studierenden aus bildungsfernen Familien erhöhen.
Wir wollen ein gebührenfreies Erststudium einschließlich des Masterstudiums.
Studiengebühren wollen wir wieder abschaffen!

Der Hamburger Hochschulstandort soll zu einem der attraktivsten und interessantesten in Deutschland entwickelt werden. Hierzu gehört nicht nur, dass für die Bachelor-Absolventen Masterstudienplätze nachfrageorientiert und differenziert nach Fächern bereitgestellt werden, sondern auch, dass gute Lehre und Forschung gute Räume benötigt. Wir wollen ein Hochschulinvestitionsprogramm auflegen, um die vernachlässigten Hochschulgebäude schnell zu modernisieren.
Forschung und Lehre gehören zusammen. Hamburgs Hochschulen müssen die Vielfalt der Fächer in den Sprach- und Kulturwissenschaften, Natur-, Ingenieur- und Gesellschaftswissenschaften anbieten.

Hamburg hat neben forschungsstarken Fachbereichen seiner Hochschulen hervorragend ausgestattete und weltweit anerkannte außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Wir wollen die Kooperationen zwischen den Hamburger Hochschulen und den außeruniversitären Forschungseinrichtungen gezielt verstärken und ausbauen.

 

Abschaffung der Studiengebühren: Mehr Chancen- und Bildungsgerechtigkeit für Hamburg!

13. September 2011

Heute hat Wissenschaftssenatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt den Gesetzentwurf zur Abschaffung der Studiengebühren in Hamburg der Öffentlichkeit vorgestellt. SPD-Fraktionschef Andreas Dressel: "Niemand darf durch unsoziale, finanzielle Barrieren vom Studium abgehalten werden. Insofern ist die Abschaffung der Studiengebühren ein ganz elementarer Schritt für mehr Chancen- und Bildungsgerechtigkeit in Hamburg." Neben der vollständigen Kompensation der Studiengebühren in Höhe von jährlich 39 Mio. Euro sei es außerdem ein großer Erfolg, die schwarz-grünen Kürzungen beim Studierendenwerk nun wenigstens zu 50 Prozent wieder zurücknehmen zu können, betont Dressel. "Die Mensenpreise bleiben stabil, der Semesterbeitrag ab dem Wintersemester 2012/13 wird wieder abgesenkt - das sind sehr gute Nachrichten für Hamburgs Studierende." Darüber hinaus ermögliche der jährliche Zuschuss von 1,2 Mio. Euro ab 2013 dem Studierendenwerk, notwendige Instandhaltungs- und Investitionsmaßnahmen durchzuführen.

 

"Studieren in Hamburg wird wieder günstiger, die Infrastruktur für Studentinnen und Studenten gestärkt - das sind die zentralen Botschaften dieses bedeutsamen Maßnahmenpaketes", betont Philipp-Sebastian Kühn, Fachsprecher für Hochschule der SPD-Fraktion. "Nicht zuletzt wird diese von uns eingeläutete bildungspolitische Wende die Attraktivität Hamburgs als Hochschulstandort nachhaltig erhöhen."

 

Die von der Wissenschaftssenatorin heute ebenfalls vorgestellte Neukonzeption der Forschungsförderung in Hamburg ist laut SPD-Fraktion der richtige Weg für mehr Transparenz bei der Mittelvergabe. Außerdem werden damit auch die parlamentarischen Budgetrechte gestärkt.

© SPD-Bergedorf (2008)

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