Wappen der Hamburgischen Bürgerschaft

Dr. Christel Oldenburg MdHB

Kolumne von Dr. Christel Oldenburg

Auf den folgenden Seiten finden Sie meine wöchentliche Kolumne zu wechselnden Themen.

03.04.2018

Das wird ja immer schöner – die Temperaturen steigen

Na, endlich! Zeigte sich das Wetter am vergangenen Osterwochenende noch sehr durchwachsen und frisch bis kalt, so lässt bereits heute ein Blick auf das Thermometer die Herzen vieler Hamburger höher schlagen:

Erfreuliche 16 Grad Lufttemperatur bringen die Vögel in Frühlingsstimmung und zum Singen, am kommenden Wochenende könnte sogar die 20-Grad-Marke erreicht werden.

Die steigenden Temperaturen sorgen nicht nur für gute Laune und erste Frühlingsgefühle, sondern auch für einen willkommenen Schub in der Tourismusbranche; allein 2017 haben 6,8 Millionen Besucher im vergangenen Jahr 13,8 Millionen Übernachtungen in der Hansestadt gebucht. Das ist schon der 17. Rekord in Folge, wie die Hamburg Tourismus GmbH im Februar mitteilte. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Zuwachs von 3,7 Prozent.

Selbst im winterlichen Januar verzeichnete die Hansestadt steigende Besucherzahlen, meldet das Statistikamt Nord: Die Hamburger Beherbergungsbetriebe haben für den Januar 2018 mehr Gäste und Übernachtungen als im Januar des Vorjahres gemeldet. Die Anzahl der Gäste stieg um 6,9 Prozent auf 431 000 und die Zahl der Übernachtungen um 5,4 Prozent auf 822 000.

Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Gäste betrug...[mehr]

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26.03.2018

Facebook, der Datenschutz und unsere Unbedarftheit

Recht hoch schlagen die Wellen zurzeit um die Datensammelei und –auswertung bei Facebook, dabei macht der Konzern keinen Hehl daraus, worauf sein Geschäftsmodell beruht: Die Benutzer können Facebook als Kommunikationsplattform verwenden, dafür bezahlen sie nicht mit Geld, sondern mit der Preisgabe ihrer Daten.

Diese persönlichen Daten sammelt, analysiert, aggregiert und korreliert Facebook, erstellt damit detaillierte Nutzerprofile – nicht nur, um gezielte Werbung auszuspielen, sondern auch, um die entsprechend aufbereiteten Datensätze Kunden gegen Honorar zur Verfügung zu stellen.

Als jetzt bekannt wurde, dass 2015 über den Umweg eines vermeintlich wissenschaftlichen Forschungsprojektes rund 50 Millionen Datensätze in die Hände des dubiosen Datenanalyse-Unternehmens Cambridge Analytica gerieten, gab es harsche Reaktionen:

Der Psychologieprofessor Dr. Aleksandr Kogan hatte 2015 mit einer App für Persönlichkeitsprognose Benutzerdaten gesammelt und ausgewertet. Die Benutzer der App hatten der Erhebung zugestimmt und Daten aus ihrem Profil, ihren geteilten Content sowie gegebenenfalls weitere Daten ihrer Facebook-»Freunde« an Kogan übermittelt – damit konnte Cambridge Analytica nicht nur die...[mehr]

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19.03.2018

Peter Tschentscher soll Hamburgs neuer Erster Bürgermeister werden

Nachdem am letzten Mittwoch Olaf Scholz zum Bundesfinanzminister in der Großen Koalition ernannt wurde, braucht Hamburg einen neuen Ersten Bürgermeister – ziemlich genau sieben Jahre lang, vom 7. März 2011 bis zum 13. März 2018, übte Olaf Scholz dieses Amt aus und erwarb sich dabei die Anerkennung und den Respekt vieler Hamburger.

Seine Nachfolge wird aller Voraussicht nach der bisherige Hamburgische Finanzsenator Peter Tschentscher antreten; der auch als potentieller Bürgermeister-Kandidat gehandelte SPD-Fraktionsvorsitzende Andreas Dressel erteilte entsprechenden Ansinnen aus familiären Gründen eine Absage, ebenso Sozialsenatorin Melanie Leonhard.  

Am heutigen Montag kommt um 20 Uhr der SPD-Fraktionsvorstand zusammen, um über die Bürgermeister-Nachfolge zu beraten, am Mittwoch wird sich die gesamte SPD-Fraktion mit dem Thema beschäftigen.

Am 24. März berät und beschließt ein SPD-Landesparteitag über die Bürgermeister-Nachfolge, bevor aller Voraussicht nach am 28. März die Bürgerschaft Peter Tschentscher als neuen Ersten Bürgermeister bestätigen wird.

Peter Tschentscher kann auf eine erfolgreiche berufliche und politische Vita zurückblicken:

Der 52-jährige gebürtige Bremer...[mehr]

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26.02.2018

Stadtentwicklungsgebiet Oberbillwerder – die Planungen gehen voran

Eines der größten Stadtentwicklungsprojekte in Hamburg nimmt langsam Konturen an: Am vergangenen Samstag stellten in der zweiten Planungsphase vier Planungsteams ihre Entwürfe vorgestellt; die öffentliche Abschlusspräsentation soll am 23. Mai erfolgen. Hierbei soll der Siegerentwurf gekürt werden, das entsprechende Planungsteam hätte bis Mitte Juni 2018 Zeit, sein finales Angebot für die (Master-)Planung des neuen Wohngebietes zu erstellen und abzugeben.

Damit gingen die Vorarbeiten in eine entscheidende Phase. Oberbillwerder ist Hamburgs zweitgrößtes Stadtentwicklungsvorhaben nach der HafenCity. Auf einer Fläche von ca. 124 Hektar (ha) soll ein urbaner Stadtteil mit lebendigen Nachbarschaften und vielseitigen Angeboten für Wohnen, Arbeit, Bildung, Kultur, Freizeit, Sport und Erholung entstehen.

Die Flächen befinden sich im Eigentum der Freien und Hansestadt Hamburg (FHH) und werden bisher landwirtschaftlich genutzt. Seit zwei Jahren laufen die Planungsvorbereitungen, stehen jetzt kurz vor dem Abschluss.

Die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen (BSW) hat die IBA Hamburg GmbH (IBA) im Jahre 2016 mit der Erstellung eines Masterplan-Entwurfs für Oberbillwerder einschließlich eines Kosten- und...[mehr]

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19.02.2018

Der Mitgliederentscheid nimmt Fahrt auf, sicher ist noch gar nichts

Die Abstimmung in der SPD über eine Große Koalition mit den Unionsparteien geht in die entscheidende Runde: Von morgen an sind die Genossinnen und Genossen zur Stimmabgabe aufgerufen, sie sollen bis 2. März ihr Votum für oder gegen die Große Koalition erklären. Rund 463.000 Mitglieder können abstimmen.

Das Ergebnis des Mitgliedervotums soll schließlich am 4. März bekanntgegeben werden.

In Hamburg warb am vergangenen Samstag auf einer Regionalkonferenz in den Messehallen die Parteispitze um Andrea Nahles und Olaf Scholz vor rund 650 Mitgliedern für die GroKo, unmittelbar darauf folgte die Regionalkonferenz in Hannover, am Sonntag waren Kamen und Mainz an der Reihe.

Drei weitere Regionalkonferenzen in Deutschland sollen noch folgen.

Kritiker der Regionalkonferenzen bemängeln, dass lediglich die Befürworter der GroKO auf den Mitgliedertreffen zur Sprache kämen, ausgewiesene GroKo-Gegner wie der Juso-Vorsitzende Kevin Kühnert jedoch keine Möglichkeit erhielten, für ihre Position zu werben.

Die GroKo-Gegner haben indes vorgesorgt, Kevin Kühnert etwa befindet sich auf No-GroKo-Tour durch die Bundesrepublik und stößt mit seiner Position allerorten auf großes Interesse. Ein Selbstgänger wird...[mehr]

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