Wappen der Hamburgischen Bürgerschaft

Dr. Christel Oldenburg MdHB

Kultur

Hamburg ist eine der attraktivsten Kulturmetropolen Europas. Die hervorragende Kulturszene und das große Angebot an Theatern, Orchestern, Musicaltheatern, Schauspielbühnen, Museen, Bücherhallen und Stadtteil-Kulturzentren bietet ein großes Stück Lebensqualität. Diese starke Anziehungskraft wollen wir Sozialdemokraten erhalten und im Dialog mit allen Beteiligten ausbauen.

Wir werden die Elbphilharmonie zu einem Konzerthaus für alle Hamburgerinnen und Hamburger machen. Jedes Hamburger Kind soll in seiner Schulzeit mindestens einmal ein Konzert in der Elbphilharmonie besuchen. Im Doppelhaushalt 2017/2018 haben wir die Mittel für die Stadtteilkultur erhöht, 2017 400.000 Euro mehr und 800.000 Euro mehr 2018. Zu den geförderten Einrichtungen gehören Stadtteilkulturzentren, Geschichtswerkstätten und Stadtteilkulturprojekte. Ab 2019 werden die Rahmenzuweisungen für die Stadtteilkultur jährlich um 1,5 Prozent angehoben. Der Quartiersfonds der Bezirke wurde um fünf auf sieben Millionen Euro aufgestockt. So erhält jeder Bezirk, also auch Bergedorf ab 2017 eine Million Euro im Jahr, die vielen Stadtteilprojekten zu Gute kommen wird. Insbesondere im Bereich der quartiersbezogenen Integrationsarbeit wird der aufgestockte Quartiersfonds eine wichtige Stütze sein.

Wir stärken aktiv die Bürgerhäuser, indem die Zuwendungen um 10 Prozent erhöht wurden. Bei den Privattheatern haben wir uns für mehr Geld eingesetzt. Mit 2,25 Millionen Euro mehr Mitteln für 2017 und 2018 und einer jährlichen Indexierung der Zuschüsse auf 1,5 Prozent schaffen wir für die Privattheater verlässliche Perspektiven. Mit dem Hamburger Integrationsfonds stärken wir die Institutionen der Stadtteilkultur und der Kinder- und Jugendkulturarbeit. Insgesamt werden 700.000 Euro bereitgestellt. 400.000 Euro werden gleichmäßig auf die Bezirke verteilt, um die Arbeit der Einrichtungen in den Quartieren zu fördern.

 

Auf dieser Seite finden Sie Pressemitteilungen, Nachrichten und aktuelles zur Arbeit der SPD-Bürgerschaftsfraktion zum Thema Kultur.

 

Sanierungsfonds Hamburg 2020: Neue Begegnungsstätte im Bildungs- und Gemeinschaftszentrum Süderelbe

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Donnerstag, 25.04.2019

Auf Antrag der Regierungsfraktionen von SPD und GRÜNEN werden in der heutigen Bürgerschaftssitzung 60.000 Euro für die Unterstützung einer Begegnungsstätte mit Gastronomie und kulturellem Veranstaltungsbetrieb im Bildungs- und Gemeinschaftszentrum (BGZ) Süderelbe ermöglicht (siehe Anlage).

Dazu Matthias Czech, Wahlkreisabgeordneter der SPD-Bürgerschaftsfraktion aus Süderelbe: „Mit der Errichtung eines Cafés im BGZ Süderelbe geht ein Wunsch der Neugrabener und Fischbeker in Erfüllung. Ich freue mich sehr, dass wir mit unserem Bürgerschaftsantrag einen wichtigen Teil dazu beitragen können, die Finanzierungslücke für dieses wichtige Projekt zu schließen. Mit den Mitteln werden Räumlichkeiten hergerichtet, eine Küche eingebaut sowie eine Bühne für Theateraufführungen und musikalische Darbietungen ermöglicht. Damit werden neue Begegnungsräume geschaffen, in denen sich Menschen besser kennenlernen können und das Zusammenleben, der gegenseitige Austausch und die kulturelle Vielfalt gestärkt werden. Seit der Eröffnung im Jahr 2012 hat sich das BGZ Süderelbe zum Herzstück gelebter Nachbarschaft und Toleranz im Süderelberaum entwickelt. Das neue Café wird ein wichtiger Ort der kulturellen Teilhabe aller Bewohnerinnen und Bewohner unter dem Dach des BGZ Süderelbe sein. Ich wünsche schon heute allen zukünftigen Gästen des Cafés viel Freude beim Nutzen der Angebote in den neuen Räumlichkeiten.“

Dazu René Gögge, kulturpolitischer Sprecher der Grünen Bürgerschaftsfraktion: „Gute Nachbarschaften brauchen Treffpunkte, in denen ein Miteinander wachsen kann. Insbesondere im stark wachsenden Süden unserer Stadt wollen wir das soziale Leben im Stadtteil tatkräftig unterstützen. Die Arbeit des Kulturhauses Süderelbe ist dafür ein wichtiger Baustein. Deshalb nehmen wir gerne Geld in die Hand, um diese Einrichtung auf Vordermann zu bringen.“

Kreative Schule: Projektfonds bringt Kultur und Unterricht noch näher zusammen

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Donnerstag, 14.02.2019

Mit dem neuen Projektfonds "Kultur & Schule" soll künftig die kulturelle Bildung an Hamburgs Schulen mit 425.000 Euro pro Jahr weiter gefördert werden. Neben dem Senat beteiligen sich für 2019 auch sieben Hamburger Stiftungen im Umfang von zusätzlich 100.000 Euro an dem Projekt. Dies sind die Dorit & Alexander Otto Stiftung, die Körber-Stiftung, die Alfred Toepfer Stiftung F.V.S., die Claussen-Simon-Stiftung, die Gabriele Fink Stiftung, die Dürr-Stiftung und die BürgerStiftung Hamburg. Die Initiative geht zurück auf einen Antrag der Regierungsfraktionen von SPD und Grünen, der in die Beratungen zum Haushalt 2019/2020 eingebracht wurde (siehe Anlage).

Dazu Barbara Duden, schulpolitische Sprecherin der SPD-Bürgerschaftsfraktion: „Der kulturellen Bildung kommt in einer sich ständig verändernden Gesellschaft eine große Bedeutung zu, nicht nur im Bereich der Persönlichkeitsbildung, sondern beispielsweise auch bei der Integration und Inklusion. Bereits jetzt ist kulturelle Bildung an Hamburgs Schulen fest verankert. Neben dem Kunst- und Musikunterricht existiert seit 2011 auch das verbindliche Fach Theater an den allgemeinbildenden Schulen. Hinzu kommen bereits vielfältige auch bundesweit beachtete Projekte, an denen sich eine Vielzahl von Schulen beteiligen. Schon jetzt sind zahlreiche enge Kooperationen von Schulen mit Kulturschaffenden und Kulturinstitutionen entstanden. Der auf Antrag der Regierungsfraktionen neu geschaffene Projektfonds setzt hier an und kann die bisherigen Maßnahmen noch einmal verstetigen sowie durch individuelle Projekte ergänzen.“

Dazu Isabella Vértes-Schütter, kulturpolitische Sprecherin der SPD-Bürgerschaftsfraktion: „Mit dem neu aufgelegten Fonds ‚Kultur & Schule‘ eröffnen sich Schülerinnen und Schülern weitere Möglichkeiten, ihre Kreativität zu entdecken und sich in den verschiedensten Genres – von Theater über Musik bis hin zur bildenden Kunst – auszuprobieren. Durch die vielfältigen und von Künstlerinnen und Künstlern geleiteten Projekte im schulischen Raum wird ein niedrigschwelliger Zugang geschaffen, der die kulturelle Bildung der Kinder fördert und einen wichtigen Beitrag zu ihrer Persönlichkeitsentwicklung leistet. Wir freuen uns sehr darüber, dass sich neben dem Senat insgesamt sieben Hamburger Stiftungen am Projekt beteiligen und den Fonds finanziell unterstützen werden.“

Haushalt 2019/2020: „Eine verlässliche Basis für Kulturschaffende“

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Mittwoch, 12.12.2018

Im Rahmen der Haushaltsberatungen debattiert die Hamburgische Bürgerschaft heute den vom Senat vorgelegten Etat für die Kulturbehörde mit einem Volumen von 329,5 Millionen Euro. „Die Kultur und die Kulturpolitik sind in den letzten Jahren immer stärker in den Fokus gerückt“, erklärt Isabella Vértes-Schütter, kulturpolitische Sprecherin der SPD-Bürgerschaftsfraktion. „Die Eröffnung der Elbphilharmonie 2017 und eine überwältigende Eröffnungssaison, haben sicherlich dazu beigetragen, dass die Kulturmetropole Hamburg weitaus stärker wahrgenommen wird, als das bislang der Fall war. Daher ist es gut, dass auch Senat und Regierungsfraktionen der Kultur besonderes Augenmerk schenken. Die Steigerung des Etats um zehn Prozent sind eine verlässliche Basis für die Arbeit der Kulturschaffenden in unserer Stadt.“

Dank eines ambitionierten Sanierungsprogramms und der Überführung der städtischen Kulturimmobilien in ein Mieter-Vermieter-Modell können Kultur-Einrichtungen künftig zügig saniert und dauerhaft in Stand gehalten werden. Dazu Isabella Vértes-Schütter: „Wir halten Wort: Die erhöhten Mieten sind in vollem Umfang durch den Haushalt gedeckt und die Sanierung geht damit nicht zulasten der Förderbudgets. Außerdem sieht der Haushaltsplan eine Innovationsoffensive für die Hamburger Museen mit einem Volumen von mehr als zwei Millionen Euro jährlich vor. Damit wird der unverkennbare Aufbruch in den Häusern zielgerichtet unterstützt.“

Der Haushaltsplanentwurf sieht zudem eine signifikante Erhöhung für die freie Tanz- und Theaterszene vor - einschließlich der reservierten Mittel aus der Kultur - und Tourismustaxe steht hier zukünftig annähernd eine Million Euro zur Verfügung. „Mit unserem ergänzenden Antrag zur Freien Tanz- und Theaterszene machen wir das Paket rund“, erklärt Isabella Vértes-Schütter. „Die Konzeptionsförderung wird erhöht und mit dem für Hamburg neuen Instrument der Diffusionsförderung wird sichergestellt, dass hervorragende Produktionen, die zuvor gefördert wurden, auch erneut aufgeführt werden können.“ Außerdem bringt Rot-Grün die Einrichtung eines Fonds für eine Ausstellungsvergütung für Bildende Künstlerinnen und Künstler auf den Weg. „Dieser kommt am Ende den Künstlerinnen und Künstlern unmittelbar zugute, indem ihre eingesetzte Arbeitszeit tatsächlich honoriert werden kann“, so Isabella Vértes-Schütter weiter. „Für die Symphoniker Hamburg ist eine schrittweise Anpassung der Gehälter der Musikerinnen und Musiker an vergleichbare Orchester vorgesehen. Wir halten am Kurs der Konsolidierung fest, wollen das aber nicht auf dem Rücken der Musikerinnen und Musiker tun“, erklärt die Kulturexpertin.

„Mit unserem Antrag für die Schaffung einer wissenschaftlichen Mitarbeiterstelle greifen wir einen Vorschlag aus dem Beirat für den ‚Geschichtsort Stadthaus‘ auf. Wir wollen eine intensive pädagogisch-wissenschaftliche Betreuung sowie eine umfassende Vermittlung der Inhalte am künftigen Gedenkort gewährleisten. Das ist ein wichtiger Baustein zur Schaffung eines Lernortes und eines insgesamt angemessenen Gedenkortes“, betont Isabella Vértes-Schütter. „Wir haben eine Vertragssituation vorgefunden, aus der wir das Beste machen müssen. Wir sind gemeinsam in der Verantwortung, wenn es gilt, auf dieser Basis einen würdigen Gedenkort zu entwickeln. Ich bin optimistisch, dass uns das gelingen kann, wenn wir an eine gute Tradition im Kulturausschuss anknüpfen und Fragen der Erinnerungskultur gemeinsam konstruktiv bewegen.“

Erinnerungskultur: Rot-Grün will „Geschichtsort Stadthaus“ wissenschaftlich begleiten lassen

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Dienstag, 11.12.2018

SPD und Grüne setzen sich mit einem Haushaltsantrag für die Schaffung einer wissenschaftlichen Mitarbeiterstelle für den "Geschichtsort Stadthaus" ein (siehe Anlage). Während der nationalsozialistischen Herrschaft war der Gebäudekomplex am Neuen Wall/Stadthausbrücke bis zu seiner Ausbombung 1943 die „Zentrale des Terrors“ in Hamburg – hier waren das Polizeipräsidium sowie die norddeutschen Leitstellen von Kriminalpolizei und Gestapo untergebracht. Der Gedenkort soll künftig an die Menschen erinnern, die von den Nationalsozialisten bei Vernehmungen misshandelt, gefoltert und ermordet wurden.

Dazu Dr. Isabella Vértes-Schütter, kulturpolitische Sprecherin der SPD Bürgerschaftsfraktion: „Mit unserem Antrag greifen wir einen Vorschlag aus dem Beirat für den ‚Geschichtsort Stadthaus‘ auf. Wir wollen eine intensive pädagogisch-wissenschaftliche Betreuung sowie eine umfassende Vermittlung der Inhalte am künftigen Gedenkort gewährleisten. Das ist ein wichtiger Baustein zur Schaffung eines Lernortes und eines insgesamt angemessenen Gedenkortes.“

Dazu René Gögge, kulturpolitischer Sprecher der Grünen Bürgerschaftsfraktion: „Das Stadthaus war in der Zeit des Nationalsozialismus die Terrorzentrale Norddeutschlands. Daher ist es verständlich und richtig, dass die Frage, wie man würdevolles Gedenken und einen Lernort ermöglichen kann, heiß diskutiert wird. Mit der zusätzlichen Stelle zur wissenschaftlichen Begleitung der Arbeit ermöglicht Rot-Grün eine fachlich fundierte Unterstützung für Veranstaltungen, Ausstellungen und Ähnliches. Gleichzeitig wird die Anbindung an die KZ-Gedenkstätte Neuengamme mit ihrer enormen Kompetenz in Sachen Erinnerungskultur noch verstärkt.“

Kulturmetropole Hamburg: Rot-Grün fördert die Freie Kunstszene

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Donnerstag, 06.12.2018

Die Freien darstellenden Künste und die Freie Szene der Bildenden Kunst leisten einen wichtigen Beitrag zur Vielfalt der Kulturmetropole Hamburg. Um diese zu stärken, bringen SPD und Grüne in die kommenden Haushaltsberatungen zwei Anträge ein. Damit wird zum einen die Freie Tanz- und Theaterszene gestärkt, indem Mittel für die Konzeptionsförderung erhöht und eine Auftritts- und Wiederaufnahmeförderung, die sogenannte Diffusionsförderung, neu eingeführt wird. Zum anderen wird die Situation der Bildenden Künstlerinnen und Künstler verbessert, indem ein Fonds für Ausstellungsvergütungen eingerichtet wird. Beide Haushaltsanträge haben insgesamt ein Volumen von 750.000 Euro.

Dazu Isabella Vértes-Schütter, kulturpolitische Sprecherin der SPD-Bürgerschaftsfraktion: „Mit unserem Antrag zur Freien Tanz- und Theaterszene ergänzen wir Festlegungen im Haushaltsplanentwurf, der bereits ein deutliches Plus vorsieht und wir schließen eine Gerechtigkeitslücke: Mit einer erhöhten Konzeptionsförderung gewährleisten wir, dass die Honoraruntergrenzen auch zukünftig berücksichtigt werden können und mit dem für Hamburg neuen Instrument der Diffusionsförderung wollen wir erreichen, dass hervorragende Produktionen, die zuvor gefördert wurden, auch erneut aufgeführt werden können. Der Antrag für eine Ausstellungsvergütung für Bildende Künstlerinnen und Künstler zielt auf die Einrichtung eines Fonds, der am Ende Künstlerinnen und Künstlern unmittelbar zugutekommen wird, indem ihre eingesetzte Arbeitszeit für Ausstellungsprojekte tatsächlich honoriert werden kann – das ist eine spürbare Verbesserung für die Bildenden Künste in unserer Stadt.“

Dazu René Gögge, kulturpolitischer Sprecher der Grünen Bürgerschaftsfraktion: „Freie Künstlerinnen und Künstler leisten einen enormen Beitrag zur Attraktivität und Anziehungskraft der Kulturstadt Hamburg. Viele von ihnen sind sogar hier in der Stadt in bildender Kunst, Tanz oder Theater ausgebildet worden. Doch da, wo Licht ist, fällt auch Schatten: Häufig sind die Arbeitsbedingungen in der freien Kunstszene nicht ideal. Bislang gibt es für Theater-Produktionen nur eine Förderung für maximal drei Aufführungen. Künftig sorgen wir dafür, dass auch Wiederaufnahmen oder Gastspiele von erfolgreichen Produktionen finanziell unterstützt werden. Das ist ein weiterer großer Schritt für eine vielfältige Tanz- und Theaterszene. Gleichzeitig schaffen wir mit unserem Antrag eine höhere Konzeptionsförderung für die freien darstellenden Künste, die in der Summe künftig mehrere hunderttausend Euro mehr zur Verfügung haben werden. Auch für die bildenden Künstlerinnen und Künstler unserer Stadt haben wir uns mit einem Fonds für Ausstellungsvergütungen stark gemacht. Damit ermöglichen wir eine angemessene Bezahlung für die Erarbeitung von Ausstellungsobjekten. Das ist ein starkes und notwendiges Signal der Wertschätzung an alle Künstlerinnen und Künstler, die in an den 16 unabhängigen Kunstorten wie dem Kunsthaus, dem Kunstverein Hamburg oder dem Kunstverein Harburger Bahnhof ausstellen.“

Neues Lehramtsstudium: SPD und Grüne stärken Theaterunterricht

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Freitag, 21.09.2018

Die rot-grüne Regierungskoalition setzt sich dafür ein, einen grundständigen Lehramtsstudiengang für das Schulfach Theater in Hamburg zu etablieren. Einen entsprechenden Antrag bringen die Regierungsfraktionen in die nächste Bürgerschaftssitzung ein (siehe Anlage). Das Schulfach Theater ist seit 2011 fester Bestandteil im Lehrplan an Hamburger Schulen. Mit dem neuen Studiengang begegnet die Regierungskoalition dem hohen Bedarf an gut ausgebildeten Lehrkräften und stärkt den pädagogisch sehr wirksamen Theaterunterricht an Hamburgs Schulen.

Dazu Isabella Vértes-Schütter, Mitglied im Wissenschaftsausschuss und kulturpolitische Sprecherin der SPD-Bürgerschaftsfraktion: "Hamburg ist eine Theaterhochburg und seit 2011 auch führend bei der Implementierung des Unterrichtsfachs Theater in Grund- und Stadtteilschulen sowie Gymnasien. Die Begeisterung für das Fach Theater ist genau wie die Nachfrage nach qualifizierten Fachlehrerinnen und -lehrern sehr groß. Deshalb wollen wir die anstehende Reform der Lehrerausbildung dafür nutzen, eine grundständige qualifizierte Lehrerausbildung für das Fach Theater in Hamburg einzuführen. Dabei können wir auf eine Vielzahl an hochqualifizierten Fachkräften sowie bereits vorhandene Ressourcen zurückgreifen, um ein Fach zu stärken, das gerade auch den Herausforderungen der Inklusion und Integration Rechnung trägt."

Dazu Réne Gögge, wissenschaftspolitischer Sprecher der Grünen Bürgerschaftsfraktion: „Darstellendes Spiel wirkt über die Grenzen des Schulfachs hinaus. Es stärkt die Ausdrucksfähigkeit junger Menschen und trägt zum Gelingen von Inklusion und Integration auf spielerische Weise bei. Den Herausforderungen, die damit für Lehrende verbunden sind, stellen wir jetzt den neuen Lehramtsstudiengang Theater gegenüber. Das ist ein klares Signal für die hohe Bedeutung, die wir der Theaterpädagogik weiterhin beimessen. In Hamburg sind die Voraussetzungen für ein solches Ausbildungsangebot durch die herausragende Hochschule für Musik und Theater ohnehin optimal."