Wappen der Hamburgischen Bürgerschaft

Dr. Christel Oldenburg MdHB

25.02.2019 15:13 Kategorie: Kolumne

Wahlprogramm der SPD-Bergedorf 2019 – Gemeinsam leben im Bergedorf der Zukunft


In diesem Jahr endet die fünfjährige Wahlperiode der sieben Bezirksversammlungen in Hamburg. Am 26. Mai werden sie parallel zu den Europawahlen neu gewählt. Die Bezirksversammlung Bergedorf hat generell 45 Mitglieder, aufgrund des Wahlrechts zurzeit zwei zusätzliche Mitglieder.

Die Vorbereitungen laufen in allen Kreisen auf Hochtouren, Kandidierende werden aufgestellt und Wahlprogramme geschrieben. Auch die SPD-Bergedorf legt letzte Hand an ihr Wahlprogramm zu den Bezirkswahlen, die großen Linien zeichnen sich aber schon ab.

Hier die wesentlichen Kernpunkte des Programmes der SPD-Bergedorf:

»Bergedorf ist beliebt: Immer mehr Menschen wollen hier wohnen und leben. Das freut uns. Als größte und einflussreichste Bergedorfer Partei setzt sich die SPD seit Jahrzehnten dafür ein, dass Bergedorf schöner und lebenswerter wird. Dabei sind wir ein gutes Stück vorangekommen. Unsere Ziele für die nächsten Jahre:

– Wir wollen, dass die Mieten bezahlbar bleiben und sich alle Menschen eine schöne Wohnung leisten können. Deshalb wollen wir jedes Jahr 800 neue Wohnungen in unserem Bezirk genehmigen. Davon sollen 30% als Sozialwohnungen öffentlich gefördert werden, damit sich auch weniger wohlhabende Menschen eine gute Wohnung leisten können. Zusätzlich wollen wir kostengünstigen Wohnungsbau mit Anfangsmieten von 8 bis 9 €/m2 fördern.

– Wir wollen gute und zukunftssichere Arbeitsplätze in Bergedorf. Deshalb werden wir den Forschungs- und Innovationspark u.a. in den Bereichen Windenergie, 3D-Druck, Maschinenbau oder Energiespeicherung am Schleusengraben ausbauen.

– Wir werden uns für den baulichen und strukturellen Erhalt der historischen Bergedorfer Innenstadt als Einzelhandelsstandort einsetzen sowie den Bergedorfer Hafen und den Serrahn durch bauliche Maßnahmen verschönern.

– Wir wollen eine soziale Stadt. Deshalb werden wir die Schulen, Jugendeinrichtungen sowie die Gesundheitsversorgung und Seniorenangebote fördern und ausbauen.

– Wir wollen den neuen Stadtteil Oberbillwerder zu einem »Ein Stadtteil fu?r alle« mit bezahlbaren Wohnungen, viel Grün und guten sozialen Angeboten entwickeln. Viele Bergedorfer Stadtteile wie zum Beispiel Lohbrügge, Nettelnburg, Neuallermöhe und der Boberger Dorfanger sind »auf der grünen Wiese« entstanden und heute schöne Wohnquartiere. So wollen wir auch Oberbillwerder konstruktiv entwickeln.

– Wir werden uns dafür einsetzen, dass die S-Bahn zuverlässiger und häufiger fährt und in Stoßzeiten längere Züge mit mehr Plätzen einsetzt.

– Wir setzen uns weiterhin für einen Lärmschutz entlang der Bahntrasse ein.

– Wir wollen die Busanbindungen und die Breitbandversorgung in den Vier- und Marschlanden weiter ausbauen und verbessern.

– Zusammen mit Verkehrsplanern wollen wir Ideen entwickeln, besonders belastete Kreuzungen so umzubauen, dass sich der Verkehr weniger staut. Demnächst wird beispielsweise die Kurt-A-Körber-Chaussee komplett umgestaltet werden.

– Wir werden uns für den Ausbau des Kita-Angebotes in Bergedorf einsetzen und prüfen, wo wir in Bergedorf neue Kitas genehmigen und umsetzen können.«

Die endgültige und vollständige Fassung ihres Wahlprogrammes zu den Bezirkswahlen veröffentlicht die SPD Bergedorf auf ihrer Website https://bergedorf.spd-hamburg.de/

Die nächste Kolumne erscheint wegen der Frühjahrsferien am 18. März.

 

Christel Oldenburg